Author

Philip Leuchtenberg

Browsing

Bruno Söhnle

München II

Eleganz, Zurückhaltung und ganz viel Charakter: Maurice Lacroix setzt mit der „Aikon Automatic“ eine faszinierende Erfolgsgeschichte fort und macht feminine Mechanik begehrenswert.

 

Dieses Design hat das Zeug zur Ikone: Die Lünette wird von kantigen Griffen umfasst, die Krone ist grafisch strukturiert und das Edelstahlarmband folgt dem Rhythmus fein satinierter Glieder. Die „Aikon“ von Maurice Lacroix hat viele charakteristische Elemente, die auf eine legendäre Uhr aus den 1990er Jahren zurückgehen – die „Calypso“. Mit der Linie Aikon setzt die Schweizer Uhrenmarke deren Erfolgsgeschichte fort.

Nun erweitern mechanische Damenuhren die Kollektion: Zum ersten Mal gibt es die „Aikon“ mit einem Gehäusedurchmesser von 35 Millimetern und einem Automatikwerk. Die ausdrucksvolle Gestaltung der Uhr kommt in der Version mit schwarzem Perlmuttzifferblatt und Diamanten als Stundenindizes besonders gut zur Geltung. Das dunkle Zifferblatt stellt einen interessanten Kontrast zur gebürsteten Edelstahloberfläche von Gehäuse und Armband her. Ein mechanisches Plus ist die Datumsanzeige. Die Uhr von Maurice Lacroix kann ganz einfach verwandelt werden: Dank des Armbandwechselsystems „Easy-Change“ wird das Edelstahlband für einen neuen Look unkompliziert gegen ein anderes Band getauscht. Der Preis des femininen Zeitmessers beträgt 1890 Euro.

 

 

 

 

 

Bruno Söhnle

München II

So lächelt die Zeit: Die Wochentagsanzeige auf dem Zifferblatt der „München II“ von Bruno Söhnle sorgt mit ihrem freundlichen Gesicht für eine positive Ausstrahlung und ist zudem ein praktisches Extra.

Klassik mit dem gewissen Etwas: Die Quarzuhr „München II“ von Bruno Söhnle überzeugt mit einer zeitlosen Gestaltung und einem eleganten Auftritt. Das polierte Edelstahlgehäuse ist im Durchmesser 43 Millimeter groß und weist eine schlanke Lünette auf. Die Krone ist dabei ebenso perfekt proportioniert wie die Gehäusehörner, die das Lederarmband umfassen.
Das prägnante Zifferblatt kommt im klassischen Schwarz-Weiß-Look daher: Die spitz zulaufenden Zeiger und Stundenmarkierungen sorgen für eine gute Ablesbarkeit. Die Zentralsekunde hebt sich dank ihrer rote Spitze deutlich ab.

Für ein unverkennbares Äußeres sorgen das großzügig bemessene Datum bei 12 Uhr sowie die Wochentagsanzeige bei 6 Uhr: Die Tage stehen in einem weiß unterlegten, gerundeten Anzeigenfeld, über dem sich ein Zeiger bewegt und den jeweils aktuellen Tag anzeigt – das ist eine bei Uhren eher seltene, im Alltag aber äußerst praktische Funktion. Die Armbanduhr „München II“ ist mit einem Ronda-Quarzwerk aus der Schweiz ausgestattet und wird für ca. 675 Euro angeboten.

 

 

Tissot

Seastar 1000 Powermatic 80 Silicium

Die Uhr hat es in sich: Die Taucheruhr von Tissot wirkt unaufgeregt sportlich. Da kommt man gar nicht auf die Idee, dass im Inneren ein hochmodernes Automatikkaliber mit ausdauernder Gangreserve tätig ist.

Was erwartet man von einer Taucheruhr? Robust soll sie sein, gut ablesbar und natürlich auch für beachtliche Tiefen geeignet. Das sind alles Ansprüche, die die „Seastar 1000 Powermatic 80 Silicium“ von Tissot erfüllt: Das 43 Millimeter große Edelstahlgehäuse ist bis 30 bar (300 Meter) wasserdicht und birgt ein blaues Zifferblatt mit lumineszierenden Zeigern und Indizes, die man selbst bei trübem Wasser gut ablesen kann. Hinzu kommen hochwertige Details wie die blaue Keramiklünette und das Edelstahlarmband mit Taucherverlängerung.

Aber auch die inneren Werte überzeugen: Das Modell ist mit dem Automatikkaliber C07.811 von der Konzernschwester ETA ausgestattet. Dabei handelt es sich um ein überaus modernes mechanisches Uhrwerk, das nicht nur mit einer stattlichen Gangreserve von 80 Stunden trumpft, sondern auch mit seinen Komponenten. Zu diesen zählt eine Siliziumspirale – ein Bauteil, das unempfindlich gegen Magnetfelder ist und für den besonders präzisen Gang des Uhrwerks sorgt. All diese Extras, vom Werk bis hin zur hochwertigen Edelstahl-Keramik-Ausstattung, wird für den überaus fairen Preis von 820 Euro geboten.

 

Einleitung

Prominente Gäste bei Juwelier Hilscher: Der Münchner Traditionsjuwelier stellte am 15. Oktober geladenen Gästen die gesamte Uhrenkollektion von Tudor vor.

Viele Freunde und Gäste von Juwelier Hilscher haben sich die Zeit genommen und folgten der Einladung zum Tudor-Event. Das Traditionsunternehmen am Elisabethmarkt im Herzen von Schwabing stellt vom 11. bis 19. Oktober 2019 die gesamte Kollektion der Tudor-Uhren in seinem Geschäft aus. Besondere Aufmerksamkeit erregten die Modelle der neuen Black Bay-Kollektion, die unter anderem von den Markenbotschaftern David Beckham und Lady Gaga beworben werden. Die beiden internationalen Superstars waren zwar nicht bei dem Event in München anwesend, dafür kam aber deutsche Prominenz, um die Neuheiten des Schweizer Unternehmens in Augenschein zu nehmen. Mit dabei waren zum Beispiel  Schauspielerin Gaby Dohm, Sky-Moderator Gregor Teicher mit Frau Stephanie, DJ John Jürgens, Servus-TV Moderator Jochen Sattler mit Frau Sandra sowie Schmuckdesignerin Casha Kellermann mit Ehemann Guido.

www.juwelier-hilscher.de

Longines

Legend Diver Watch

Starke Uhr mit neuem Gardemaß: Die „Legend Diver Watch“ von Longines ist erstmals mit einem 36 Millimeter großen Gehäuse erhältlich und knüpft optisch an eine Taucheruhr aus den sechziger Jahren an.

36 Millimeter – das ist die perfekte Größe für eine Uhr. An einem Frauenhandgelenk gibt sich dieses Maß selbstbewusst und prägnant, während der Durchmesser einem Herrn mit schmaleren Handgelenken ebenfalls gut steht. Zudem bleibt Longinges damit näher an dem Vorbild aus den 1960er Jahren, als Uhren allgemein kleiner ausfielen. Die neue „Legend Diver Watch“ ist eine zeitgemäße Neuinterpretation einer damaligen Taucheruhr und vergrößert nun die „Heritage-Linie“ von Longines.

Dass sie zum Erbe des Hauses gehört, zeigt vor allem das Retro-Zifferblatt mit seiner markanten Minuterie und den nostalgischen Zeigern. Der Vintage-Look wird durch ein Edelstahl-Milanaiseband noch zusätzlich betont. Im Inneren des abgestuften Edelstahlgehäuses arbeitet ein mechanisches ETA-Automatikwerk. Ein ausgefallenes Extra ist die innere drehbare Taucherlünette, die über die zweite Krone auf der rechten Gehäuseseite bewegt wird. Die Wasserdichtheit liegt bei – für eine Taucheruhr – angemessenen 30 bar (300 Meter). Erhältlich sind drei verschiedene Zifferblattvarianten – Perlmutt, Braun und Schwarz. Der Preis liegt bei ca. 2080 Euro mit Milanaiseband oder ca. 1850 Euro mit Lederband.

Casio Edifice

EQB-1000D

Eleganter Auftritt, intelligente Funktionen: Was als klassische Dress Watch daher kommt, ist eine hochfunktionale Connected Watch in elegantem Slim Design – die neue EQB-1000D von Casio Edifice.

Die neue EQB-1000D ist eine Uhr, mit der Casio Edifice passionierte Rennsportfans begeistert. Denn das Design zeigt interessante Bezüge zur Welt der Automobile. So erinnert die flache und leichte Bauweise der Neuheit an einen schnittigen High-Tech-Rennwagen. Möglich wurde die schlanke Optik durch ein neues, von Casio entwickeltes Zeitmessungsmodul. Daher ist das im Durchmesser rund 46 Millimeter große Gehäuse nur noch 8,9 Millimeter hoch und das Uhrenmodell liegt komfortabel am Handgelenk.
Die elegante Gesamtwirkung erhält durch vier prägnante Schrauben auf der Lünette eine markante Note. Diese Optik erinnert an die Bauweise eines Motors, was eine weitere Reminiszenz an den Rennsport ist.
Diese zeigt sich auch bei den Funktionen: Zusätzlich zu den klassischen Gadgets einer Connected Watch – automatische Zeiteinstellung, Kalender und Darstellung einer zweiten Zeitzone – bietet das Modell einen Rundenspeicher. Dieser kann bis zu 200 Runden eines Rennens aufzeichnen. Dank eines neuen Runden-Indikators werden zudem die Geschwindigkeits-Differenz zwischen der letzten und der aktuellen Rundenzeit angezeigt. Das erfolgt auf dem Zifferblatt auf einer Skala zwischen 5 und 7 Uhr. Weitere Charakteristiken der Uhr EQB-1000D sind ein Edelstahlgehäuse und -band mit Satinfinish und Solarbetrieb. Die EQB-1000D kostet ca. 299 Euro.

Enorm schlicht, extrem ausdrucksstark: Mit der neuen „max bill Automatic“ feiert Junghans das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum. Die Gestaltung der stilvollen Dreizeigeruhr bezieht sich auf die Geschichte und ist auf 1000 Stück limitiert.

Das Staatliche Bauhaus bestand nur 14 Jahre und dennoch entwickelte sich zwischen 1919 und 1933 eine der wichtigsten Design- und Architekturlehren des 20. Jahrhunderts. Klare Formen, die Reduktion auf das Wesentliche und ein ausgeprägter Sinn fürs Praktische prägen das für damalige Zeiten revolutionär anmutende Gestaltungskonzept, das bis heute zeitlos und modern wirkt. Das Bauhaus war dabei natürlich weit mehr als nur eine neue Herangehensweise an Design und Architektur, es war ein Symbol des Aufbruchs und Ausdruck einer großen Hoffnung, nach der Zerstörung des ersten Weltkrieg fundamental Neues zu gestalten.

Das Ziel von Gründervater Walter Gropius war hierbei primär eine solide Gestaltung für alle. „Ein Gefäß, ein Stuhl, ein Haus, soll seinem Zweck vollendet dienen, haltbar, billig und ’schön‘ sein,“ so Gropius im Jahre 1925. Es war übrigens das Jahr, in dem das Bauhaus von Weimar nach Dessau zog, wo auch Max Bill studierte. Im Jahre 1956 entwarf er für Junghans erstmalig die berühmten Bauhaus-Klassiker – bis heute werden die Zeitmesser nach seinen Entwürfen nahezu unverändert in der Uhrenfabrik in Schramberg im Schwarzwald hergestellt.

Als der Schweizer Max Bill 1927 zum Studium nach Dessau ging und erstmals das Bauhausgebäude sah, beschreibt er es als „etwas nie gesehenes: weiße Wände und große dunkle Glasfassaden, dazu im Vordergrund das Studentenhaus mit den Balkontüren als mennigrote Akzente.“ Die neue Uhr „Junghans max bill Automatic 100 Jahre Bauhaus“ zum 100. Jubiläum versteht sich als eine Hommage an diesen historischen Moment. So zitiert das matt versilberte Zifferblatt die weißen Wände des legendären Gebäudes von Walter Gropius. Das anthrazitfarbene Gehäuse bezieht sich auf die eindrucksvolle Fassade, während das graue Armband an den im Bauhaus so beliebten Baustoff Beton erinnert. Die roten Zeiger sowie die rote Datumsscheibe wiederum sind in Anlehnung an die bekannten roten Türen des Bauhausgebäudes gestaltet.

Ein weiterer Clou der schönen Jubiläumsuhr ist auch die Rückseite des Zeitmessers, denn der Glasboden zeigt das Bauhausgebäude Dessau. Ein Blick durch die Fenster ermöglicht die Sicht auf das mechanische Werk. Die auf 1000 Stück limitierte „Junghans max bill Automatic 100 Jahre Bauhaus“ kostet ca. 1225 Euro.

 

www.junghans.de

Expressive Farben, paradiesische Motive: Thomas Sabo fasziniert mit neuen Schmuckstücken, die exotischen Charme versprühen und sich als wahre Energiebooster erweisen. Enjoy!

Foto: Thomas Sabo

Florale Muster und fantasievolle symbolische Tiermotive und natürlich starke Farbkompositionen von einer intensiven, leuchtenden Kraft: mit den neuen Stücken Paradise Colours bereitet das Schmucklabel Thomas Sabo dem Winterfrust ein Ende. Kreativdirektorin Susanne Kölbli und Unternehmensgründer Thomas Sabo, die für ihren unverwechselbaren Stil bekannt sind, haben sich bei ihrer neuen Linie ganz offenbar von der Schönheit tropischer Landschaften inspirieren lassen… Die detailverliebten Schmuckstücke und Charms sind aus 925 Sterlingsilber, teilweise vergoldet und mit Farbsteinen und Perlen bestückt. Kurzum: perfekte Stilikonen für kreative Outfits, die Lebensfreude, Individualität und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Erhältlich sind die ersten Schmuckstücke ab Mitte Januar.

www.thomassabo.com

Es ist einer der exklusivsten Uhren-Events des Jahres: der Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf. Dieses Jahr fand er zum letzten Mal im Januar statt, denn 2020 wird die Hausmesse des Richemont-Konzerns erstmalig zusammen mit der Baselworld im Zeitraum April/Mai ihre Tore öffnen.
Bei dem diesjährigen SIHH präsentierten insgesamt 35 feine Manufakturen ihre Uhren-Neuheiten. Neben eigenen Marken des Konzerns waren in Genf wie immer auch unabhängige Uhrenhersteller vertreten. Wir präsentieren Euch fünf besondere Highlights von der Luxusuhrenmesse!

Neues Design und neue Uhrwerke bei Audemars Piguet

Audemars Piguet hat beim SIHH am meisten Aufmerksamkeit erregt. Denn beim letzten Auftritt auf dem Uhrensalon – künftig stellt die Manufaktur nicht mehr bei Messen aus – wurde die komplett neue Kollektion „Code 11.59“ präsentiert. Deren Entwicklungszeit nahm stattliche sechs Jahre in Anspruch, in denen am Design ebenso akribisch gearbeitet wurde wie an den Uhrwerken. Das Ergebnis ist ein eher klassisches Design mit sportlicher Ausstrahlung und völlig neuen Details. Zum Beispiel ist das Saphirglas zweifach gewölbt – sowohl von innen als auch von außen – und geht fast ohne Lünette direkt in das Gehäuse über. In Bezug auf das Innenleben ist ein neu konstruiertes Chronographenkaliber das Highlight, denn es schließt eine lange beklagte Lücke. Neu entwickelt wurden auch ein Automatikwerk mit Datumsanzeige sowie ein Automatikkaliber mit fliegendem Tourbillon. Insgesamt umfasst die neue Kollektion „Code 11.59“ genau 13 Modelle – alle mit 41 Millimeter großem Gehäuse aus Rot- oder Weißgold. Dabei handelt es sich um neue Automatikmodelle, einen Chronographen, einen ewigen Kalender, Tourbillons und eine Minutenrepetition Supersonnerie.

A. Lange & Söhne feiert die „Lange 1“

Vor genau 25 Jahren präsentierte A. Lange & Söhne das Uhrenmodell „Lange 1“ und kehrte damit nach einer Jahrzehnte dauernden Zäsur wieder auf die Bühne der Uhrenwelt zurück. Die Wiedergründung und auch das Premierenmodell erregten damals viel Aufmerksamkeit. Thema war die ungewöhnliche Zifferblattgestaltung: Stunden- und Minutenanzeige wurden aus der Mitte gerückt und machten Platz für ein stattliches Großdatum. Die Uhr ist dieser Optik bis heute treu geblieben und damit zur Ikone avanciert. Zum 25-Jährigen der „Lange 1“ gibt es nun eine Jubiläumskollektion mit Modellen aus Weißgold mit massiven Silberzifferblättern mit tiefblauem Aufdruck. Während das Äußere fast unverändert erscheint, arbeitet im Inneren moderne Mechanik: Im hier gezeigten Modell ist das 2015 eingeführte Handaufzugskaliber L121.1 tätig. Optisch folgt es der Tradition des Hauses – mit einer aufwändigen Finissierung. Allerdings verbirgt sich das Uhrwerk unter einem mit Jubiläumsmotiv gravierten Sprungdeckel, der aufgeklappt werden kann.

IWC zeigt sich ganz schön abgehoben

Bei IWC stehen die Fliegeruhren im Mittelpunkt: Alle Neuheiten beim SIHH drehen sich um dieses Thema. Am wichtigsten sind die neuen Modelle der Spitfire-Kollektion, die nun alle mit eigenen IWC-Kalibern ausgestattet sind. Basis der Spitfire-Kollektion ist künftig ein Chronograph, den es nun auch mit einem Bronzegehäuse und olivgrünem Zifferblatt gibt. Highlight ist „Timezoner Spitfire Edition The Longest Flight“. Diese Neuheit verbindet zum ersten Mal den patentierten Timezoner-Mechanismus von IWC mit einem schlichten Dreizeigerwerk. Dieser Mechanismus ist genial einfach zu bedienen: Eine simple Drehbewegung der Lünette erlaubt das Umstellen auf eine andere Zeitzone. Dieses Vergnügen ist vorerst aber noch limitiert: Es wird nur 250 Exemplare der Neuheit geben.

Himmlisches Vergnügen von Hermès

Hermès bleibt der eigenen Tradition treu und zeigt neben charakteristischen, eher modischen Modellen beim SIHH auch wieder ein uhrmacherisches Highlight: „Arceau L’Heure de la Lune” bietet die völlig neue Mondphasenanzeige von gleich zwei Monden. Diese stellen die Himmelsansicht der nördlichen und der südlichen Hemisphäre der Erde dar. Denn von unterschiedlichen Standpunkten auf der Erde verlaufen die Mondphasen spiegelverkehrt.

Die Darstellung erfolgt mit zwei feststehenden Monden auf einer unteren Zifferblattebene aus Meteorit. Darüber rotieren zwei Scheiben, die jeweils eigene Anzeigen tragen: Von der einen sind Stunden und Minuten, von der anderen das Datum abzulesen. Diese scheinbar schwebenden „Satelliten“ vollenden innerhalb von 59 Tagen eine Umdrehung auf dem Zifferblatt. Die Mechanik dafür wurde in Zusammenarbeit mit Chronode von Jean-François Mojon exklusiv entwickelt und auf ein Hermès-Automatikwerk aufgesetzt.

Cartier interpretiert die Klassik neu

Der Luxusjuwelier greift auf die eigene Historie zurück und besinnt sich auf die Tonneau-Form, die erstmals 1906 als Uhr von Cartier realisiert wurde. Mit aufgefrischtem Design hatten beim SIHH zwei Modelle ihre Premiere – jeweils in Platin oder Rotgold. „Privé Tonneau“ zeigt Stunden und Minuten auf Basis eines neuen Handaufzugswerks. Das Modell „Privé Tonneau Dual Time“ bietet den Blick auf ein ebenfalls neues skelettiertes Handaufzugswerk in Tonneau-Form sowie die Anzeige von zwei Zeitzonen. Ein faszinierender Anblick, denn um das Formkaliber in das gewölbte Gehäuse einpassen zu können, muss auch das Uhrwerk dieser Wölbung folgen. Möglich machten dies schräg verzahnte Räder, die sich zum Federhaus und zum Hemmungsrad neigen. Die beiden „Kronen“ auf der Gehäuseseite der „Cartier Privé Tonneau Dual Time“ verweisen auf die zwei Zeitzonen, die übereinander dargestellt sind. Die obere Krone dient zum Aufzug des Uhrwerks sowie zum Verstellen der oberen Zeit. Die untere dient als Drücker und ermöglicht das stundenweise Verstellen der Zeit.

Höchste Kunstfertigkeit, sorgfältige Handarbeit und die Liebe zum Detail: Drei Dinge, die Al Coro ausmachen und die die Schmuckmarke mit der Designerin Irene Luft gemeinsam hat. Höchste Zeit also für eine Kooperation bei der Berlin Fashion Week!

Fotos: Volker Renner

Sowohl für Al Coro als auch für die Kreationen der Designerin Irene Luft charakteristisch sind die große Lust am Kunsthandwerk und der Fokus auf Qualität. So sind die neuesten Stücke ihrer Herbst- und Winterkollektion 2019 DARK CITY in Handarbeit entstanden, teilweise in hunderten von Arbeitsstunden. Der Weltöffentlichkeit präsentierte Irene Luft nun diese aktuellen Designs bei der Berlin Fashion Week am 15. Januar 2019. Mit bei ihrer Fashion Show im ewerk Berlin dabei sind Schmuckstücke aus dem Hause Al Coro – als perfekte Ergänzung für die aufregenden Looks.

DARK CITY: Autumn/Winter 2019

Die Inspirationen für DARK CITY fand Irene Luft in der Architektur, den geometrischen Formen, den Reflexionen und Lichtern der Straßen einer Großstadt – diese Einflüsse gaben der Kollektion nicht nur ihren Namen, sondern werden von ihr auch mit feinen Stickereien, handgearbeiteten Blütenapplikationen und sanft fließenden Fransen kombiniert. Jedes Design hat eine ganz eigene Geschichte und ist gleichzeitig eine Hommage an die leise Schönheit einer Nacht. Die eingesetzten Materialien wie zum Beispiel Brokat erinnern an die Strukturen der Dunkelheit, die Farbtöne Schwarz, Dunkelblau, Rot sowie golden funkelnde Details an die Farben und rot aufleuchtenden Lichter einer Nacht. Trotz einer gewissen düsteren Aura bleiben die Silhouetten der Kleider jedoch immer feminin und romantisch.

Die zusätzlich von den Models auf dem Runway präsentierten Schmuckstücke der Kollektionen Amori, Amalfi, Serenata und Mezzaluna der Schmuckmarke Al Coro bilden dazu einen faszinierenden Kontrast: Das wertvolle Gold und das Funkeln der Diamanten harmonieren perfekt zu den dunklen Farben der einzelnen Designs, fügen der düsteren Romantik einen verspielten Touch hinzu und verstärken noch die außergewöhnliche Wirkung der Kollektion von Irene Luft.