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Enorm schlicht, extrem ausdrucksstark: Mit der neuen „max bill Automatic“ feiert Junghans das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum. Die Gestaltung der stilvollen Dreizeigeruhr bezieht sich auf die Geschichte und ist auf 1000 Stück limitiert.

Das Staatliche Bauhaus bestand nur 14 Jahre und dennoch entwickelte sich zwischen 1919 und 1933 eine der wichtigsten Design- und Architekturlehren des 20. Jahrhunderts. Klare Formen, die Reduktion auf das Wesentliche und ein ausgeprägter Sinn fürs Praktische prägen das für damalige Zeiten revolutionär anmutende Gestaltungskonzept, das bis heute zeitlos und modern wirkt. Das Bauhaus war dabei natürlich weit mehr als nur eine neue Herangehensweise an Design und Architektur, es war ein Symbol des Aufbruchs und Ausdruck einer großen Hoffnung, nach der Zerstörung des ersten Weltkrieg fundamental Neues zu gestalten.

Das Ziel von Gründervater Walter Gropius war hierbei primär eine solide Gestaltung für alle. „Ein Gefäß, ein Stuhl, ein Haus, soll seinem Zweck vollendet dienen, haltbar, billig und ’schön‘ sein,“ so Gropius im Jahre 1925. Es war übrigens das Jahr, in dem das Bauhaus von Weimar nach Dessau zog, wo auch Max Bill studierte. Im Jahre 1956 entwarf er für Junghans erstmalig die berühmten Bauhaus-Klassiker – bis heute werden die Zeitmesser nach seinen Entwürfen nahezu unverändert in der Uhrenfabrik in Schramberg im Schwarzwald hergestellt.

Als der Schweizer Max Bill 1927 zum Studium nach Dessau ging und erstmals das Bauhausgebäude sah, beschreibt er es als „etwas nie gesehenes: weiße Wände und große dunkle Glasfassaden, dazu im Vordergrund das Studentenhaus mit den Balkontüren als mennigrote Akzente.“ Die neue Uhr „Junghans max bill Automatic 100 Jahre Bauhaus“ zum 100. Jubiläum versteht sich als eine Hommage an diesen historischen Moment. So zitiert das matt versilberte Zifferblatt die weißen Wände des legendären Gebäudes von Walter Gropius. Das anthrazitfarbene Gehäuse bezieht sich auf die eindrucksvolle Fassade, während das graue Armband an den im Bauhaus so beliebten Baustoff Beton erinnert. Die roten Zeiger sowie die rote Datumsscheibe wiederum sind in Anlehnung an die bekannten roten Türen des Bauhausgebäudes gestaltet.

Ein weiterer Clou der schönen Jubiläumsuhr ist auch die Rückseite des Zeitmessers, denn der Glasboden zeigt das Bauhausgebäude Dessau. Ein Blick durch die Fenster ermöglicht die Sicht auf das mechanische Werk. Die auf 1000 Stück limitierte „Junghans max bill Automatic 100 Jahre Bauhaus“ kostet ca. 1225 Euro.

 

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